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Warum gibt es diese Website? 

Weil es diesen Fall von Bürokratie in Augsburg gibt!                                                                                              

Veröffentlicht im Frühjahr 2009 aufgrund eigener Erlebnisse, zeichnet die Site ein immer umfangreicher werdendes Bild der Augsburger Verwaltung und Lokalpolitik. Nie hätten wir gedacht, dass daraus ein Fenster für aktuelle Berichterstattung zum Haunstetter Wasserschutzgebiet entsteht.

Die Ursachen-Recherche zum Bürokratenkrieg und die Abwehr weiterer bürokratischer Übergriffe, führte zum Kontakt mit Augsburger Stadträten, zum amtierenden OB, zu Referenten und Amtsleitern. Doch niemand wagte es, uns eine klare Auskunft zu geben, obwohl manche durchaus bescheid wußten. In einem Schreiben aus dem OB-Referat, im Zusammenhang mit unserem Kanalbau, heißt es:

„Seitens der Verwaltung wird in Übereinstimmung mit den einschlägigen Vorschriften, aber auch den Beschlußlagen des Stadtrates gehandelt.“

Als wir dies 2009 lasen, kannten wir die Beschlußlage nicht. Ende September 2011 kam dann die Offenbarung! 

Was uns keiner sagen wollte und auch den betroffenen Kleingärtnern verschwiegen wird:

Dort wo seit Jahrzehnten unser bestandsgeschütztes Wohnhaus, sowie Hunderte Kleingärten sind, beschloß der Augsburger Stadtrat 1993 Grünflächen. Der vorgesehene Bebauungsplan für Kleingärten wurde danach nicht mehr aufgestellt (siehe: Wahrheit ist) und ist zur Einstellung vorgesehen. Das bestandsgeschütze genehmigte Haus war in dem Beschluß nicht berücksichtigt. 2002 wurde ein privater Kanalanschluß verlangt. Er war Auflage der Stadt für den Wasserschutz. Die Herstellung des Kanals gelang - jedoch gegen heftigste Widerstände der Bürokratie, die den Kanal verlangte.

Der Bürokratenkrieg ist wohl das Handeln nach Beschlußlage des Stadtrates

Seit der Kanal fertig ist, macht die Bürokratie weiter so:

  • 2009 wurde behauptet, die Stadt habe keinen Lageplan vom Kanal, was den Anschein erweckte, als wären Auflagen nicht erfüllt.
  • Geplante Beleuchtungsmasten gefährdeten den Feuerwehr- und Rettungsweg für das Haus und alle Kleingärten.
  • 2010 wurde das Haus und die gesamte Umgebung unter Wasser gesetzt. Die Staatsanwaltschaft ermittelte wegen Herbeiführens von Überschwemmung und beschuldigte die Kraftwerksbetreiberin des nahen Wasserkraftwerks.
  • Aber die Gewässeraufsicht der Stadt handelte nicht, um die akuten Überflutungen zu unterbinden. Wir mußten die Polizei rufen, welche die Feuerwehr alarmierte, um die Überschwemmung abzustellen.
  • 2011 stellt sich heraus, dass der Kanal nicht ins städtische Abwasserbeseitigungskonzept aufgenommen wurde, d.h. die Stadt will ihn nicht anerkennen, obwohl sie ihn verlangte und genehmigte. 

2002 wollten die Stadtwerke das Haus kaufen, um es “für den Wasserschutz” abzureißen. Womöglich wäre damit die beschlossene Umwidmung in Grünflächen und die Beseitigung aller Gebäude und Kleingärten eingeleitet worden.


was war 2011 - Rückblick

 

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