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Mein Gemüsegarten
Am Oberen Krautgarten steht nicht nur unser Wohnhaus, sondern auch mein kleiner Gemüsegarten. Jeden Sommer ernte ich mein selbstgezogenes Gemüse.
Seit fast einem halben Jahrhundert hat unsere Familie diesen Gemüsegarten. Den werde ich verlieren, wenn unsere Stadträte/innen hier etwas Neues planen und alle Gärten abreißen lassen.
Dass alles einmal wegmuß, befürchten mittlerweile viele. Aber die Verursacher werden dann namentlich bekannt.
Wenn die alten Gemüsegärten beseitigt werden, müssen sie die Hosen runterlassen ...
- jene Stadträte, die den Kleingärten keine Genehmigungen verschaffen und den Bebauungsplan für Kleingärten nicht umsetzen
- die Stadt Augsburg, die seit Jahren zuschaut, wie alles herunterkommt
- der Verein, der lt. Stadt die Obhut für die Gartenanlage hat, sich aber für nicht zuständig erklärt
- einige Grundstückseigentümer, die sich Bauplätze erhoffen und für die dann alle Gärten beseitigt werden
- die Stadträte/innen, die den Leuten vorspiegeln, dass sie Schwarzbauten auf Dauer dulden
Was uns keiner sagen wollte und auch den betroffenen Kleingärtnern verschwiegen wird Der Stadtrat beschloß 1993 Grünflächen, hier wo seit Jahrzehnten unser Wohnhaus, sowie Hunderte Kleingärten sind. Dies geht aus der
Beschlußvorlage vom 22.1.1998 zur Aufstellung des Flächennutzungsplanes für den Bereich östlich der Martinistraße, für die ehemalige Kunstmühle Kühn und die ehemalige Martini MCA Textilveredelung im Planungsraum Haunstetten
hervor. Der Stadtrat der Stadt Augsburg beschloß am 21.7.1993, diese Bereiche vorläufig von der Planung auszunehmen: „mit dem Ziel, diese Bereiche in einem anschließenden Verfahren in Grünflächen umzuwidmen
und an dieser Änderung die Bürger und Träger öffentlicher Belange erneut zu beteiligen.“ Sep. 2011 Wir hingegen wollen, dass die Gemüsegärten erhalten bleiben. |