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Was bedeutet das Schreiben des Herrn Ministerpräsidenten für die Autorin? „Ich sandte ihm mein Buch „Brillen für die Bürokratie“ und er schrieb mir persönlich, sehr freundlich und liebenswürdig, zurück. Das ist für mich ein gutes Zeichen.
Das Buch ist zwar eine Satire und zum Schmunzeln - aber nicht nur. Manchmal bleibt das Lachen im Halse stecken. Für die Betroffenen hängt ihre Heimat, das Sein oder Nichtsein im Elternhaus, an einem Kanal. Es geht um
verquere Bürokratie, um aufgebaute Hürden und Schwierigkeiten, die an Hinterlist denken lassen. Das ist existentiell. Wenn so ein Buch, basierend auf einem authentischen Fall in einer Stadt geschrieben
werden kann, dann ist die Politik dort zwingend gefordert. Sie sollte erkennen, was da ist, und darf nicht davonlaufen, das Ganze herunterspielen, oder gar im Hintergrund schadenfroh grinsen. Das Buch ist
am 1. März 2009 erschienen. Wenige Tage später fand es Einzug ins Augsburger Rathaus. Lokalpolitiker sollten sehen, dass Bürger in unserer Stadt von Bürokraten angegriffen werden können, auch - oder vielleicht gerade
dann - wenn sie extrem hohe Auflagen, die einem gemacht werden, erfüllen. Doch die Rundreise des Buches im Rathaus führte nicht zum Nachdenken in der Lokalpolitik und der Bürokratenkrieg endete nicht.
Nun hat Ministerpräsident Horst Seehofer es allen gezeigt.
Er hat wahrgenommen, was es bedeutet, wenn so ein Buch geschrieben wird.
Und er hat erkannt, wie es um eine Verwaltung bestellt ist, die solche Inspirationen gibt. Die Verwaltung muß bürgerfreundlich werden und ihren Dienst für
die Bürgerinnen und Bürger tun. Das gilt auch für die Lokalpolitik in unserer Stadt. Und wie es sich für einen Ministerpräsidenten gehört, ist er Der Erste, und das Vorbild im Staat, welchem hoffentlich
bald weitere folgen.“ Karin Brandl, Augsburg am 22. September 2011
Anm.d.Verf.:Obiger Text ist frei und kann für allgemeine Berichterstattung verwendet werden. |