Was läuft schräg beim Wasser in Augsburg?

Kehrseiten der Wasser-Medaille:

Bürokraten gegen Wasserschutz
strafbare Überschwemmungen
pflichtvergessene Amtsschimmel
maroder Industriekanal, Anwohner erstreiten Sanierung gerichtlich
Fachbehörden verzapfen Blödsinn
Wer kontrolliert in Augsburg die Verwaltung? Denkst du, OB Gribl wäre verantwortlich?  

 buerokraten.alchima.de   Transparenz seit 2009  -  wir erlebten, worüber wir berichten

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Europaabgeordnete Ulrike Müller freute sich 2019 beim Neujahrsempfang der Freien Wähler im Rathaus Augsburg über die Lektüre „Brillen für die Bürokratie” von Karin Brandl.

Trinkwasser muß in öffentlicher Hand bleiben. Die Abgeordnete setzt sich u.a. dafür ein, dass auch in unserer Region das Trinkwasser nicht privatisiert wird. April 2019


Blind rammen in WK 2 bombardiertem Gebiet!
Ernst wird’s, wenn sie dabei im Lochbach auf eine Fliegerbombe treffen!

 

Viele Haunstetter wissen noch, dass im 2. Weltkrieg in ganz Haunstetten, beim Anflug auf die Messerschmittwerke, wo die berühmten Kampfflugzeuge gebaut wurden, ein dichter Bombenteppich fiel.  

Baufirmen rammten 2015 im Auftrag der Kraftwerksbetreiberin vom  Wasserkraftwerk T 2 in Haunstetten, Dutzende Eisenträger 3,5 m tief in die Kanalsohle - ohne den Baugrund vorher auf Kampfmittel zu untersuchen.
Als einer der Träger auf ein unbekanntes Hindernis stieß, baggerten die Arbeiter in den Kanalboden, fanden eine Stabbrandbombe und riefen die Polizei, die die Bombe auf der Baustelle abholte. Der Eisenträger aber wurde angespitzt, um das unbekannte Hindernis mit Gewalt zu durchstoßen.
Und wenn es eine Fliegerbombe gewesen wäre? Dann hätte beim Rammen eine Detonation ausgelöst werden können - wenige Meter neben unserem Wohnhaus!

Blinde Rammarbeiten sind fahrlässig!

Aber sag’ mal was zu einem Arbeiter, auf einer Baustelle die keinen verantwortlichen Bauleiter hat. Die verarschen dich und nennen dir Leute als Bauleiter und sogar ‘Oberbauleiter’, die jegliche Verantwortung für diese Baustelle vehement ablehnen. 
Dabei ist es nicht Aufgabe von Anwohnern, sich um die Sicherheit einer Baumaßnahme auf städtischem Grund zu kümmern. 

FREIE WÄHLER im Augsburger Stadtrat beantragten, dass eine Kampfmitteluntersuchung vor Rammarbeiten Auflage wird 

2018 stellten die Stadtratsmitglieder den Antrag an OB Gribl. „Die Stadt möge in ihren Industriekanälen im Stadtgebiet vor Wasserbau- und Uferbauarbeiten, Brückensanierungen und Neubauten eine Kampfmitteluntersuchung des Kanalgrundes zur Sicherheitsauflage machen, sofern bei den Bauarbeiten tiefgründige Rammarbeiten stattfinden (zum Beispiel Einrammen von Eisenträgern oder Spundwänden in den Kanalboden).“  wie am 21.8.2018 die Augsburger Allgemeine berichtete.

 

Doch die Stadt Augsburg will keine Auflage zur Abwehr der Kampfmittelgefahr in ihren Industriekanälen!

Das Tiefbauamt (Abt. Wasser-u.Brückenbau), unter Baureferent Gerd Merkle, lehnt die Auflage einer Kampfmitteluntersuchung für Rammarbeiten privater Kraftwerksbetreiber vehement ab. Das Amt wirbt sogar in der Beschlußvorlage für das Stadtratsgremium am 14.3.2019 für die Ablehnung dieser Sicherheitsauflage

Bei ihren eigenen Gewässersanierungen ist die Sicherheit für die Stadt obligatorisch, siehe z.B. Stempflesee in Haunstetten, der unlängst eine neue Uferbefestigung mit Rammstützen bekam, wo die Stadt vor Beginn der Rammarbeiten sehr wohl eine Kampfmitteluntersuchung durchführen ließ.
Private Kraftwerksbetreiber ersparen sich die Kampfmitteluntersuchung bei Kanalsanierungen.
Warum lehnt das Tiefbauamt hier eine Sicherheitsauflage ab? - Verfilzt und zugenäht?

Am Plärrer dürfen die Schausteller wg. möglicher Kampfmittelgefahr lt. Auflage der Stadt, gar nicht mehr rammen. Aber in den städtischen Kanälen sollen die Kraftwerksbetreiber blind rammen können und sich die Sicherheit ersparen dürfen?

Es gibt keinen Grund, weshalb private Kraftwerksbetreiber bei ihren Rammarbeiten NICHT denselben Sicherheitsstandard wie die Stadt Augsburg einhalten sollen.

 

Es steht zweifelsfrei fest, dass eine Fliegerbombe durch Rammarbeiten detonieren kann!

Fliegerbombe explodiert durch Rammarbeiten

1994 explodierte in Berlin-Friedrichshain bei Ankerarbeiten ein Blindgänger. Der Bauherr, eine Münchner Firma, hatte keine Kampfmitteluntersuchung vornehmen lassen, obwohl die Gegend alsmit Kampfmitteln belastet galt. In ca. 3,5 m Tiefe wurde der noch intakte Zünder der Fliegerbombe getroffen und so die Explosion ausgelöst. Drei Bauarbeiter starben, weitere 17 Menschen, unter ihnen Passanten und Verkehrsteilnehmer, wurden zum Teil schwer verletzt. 20 Familien, deren Wohnungen zerstört worden waren, mussten evakuiert werden. Auch in der Umgebung entstanden Schäden, der Gesamtschaden wurde auf rund fünf Millionen DM geschätzt.

 

Würde im Lochbach eine Bombe explodieren, werden Menschen getötet und Häuser in der Umgebung zerstört.

Es sollte allen Anwohnern an Lochbach und Martinistraße klar sein, dass sie im Ernstfall wohl keinerlei Schadenersatz erwarten können. Schäden durch Kampfmittel gelten als “Kriegsfolgen”. 

In München-Schwabing wurde 2012 ein ganzer Straßenzug bei der Explosion einer Weltkriegsbombe getroffen und Dachstühle brannten. siehe Video München 2012 So was wollen wir in Augsburg nicht erleben! 

Es können noch zahllose Blindgänger in Augsburg liegen:
Am 26.12.2016 wurde die gesamte Innenstadt evakuiert, um eine Fliegerbombe in der Jakobervorstadt zu entschärfen. Am 28.7.2018 wurde wieder eine Fliegerbombe entschärft, das ganze Herrenbachviertel wurde dafür evakuiert.

Augsburgs Industriekanäle durchziehen die ganze Stadt. Sie messen weit über 70 km. Alljährlich wird irgendein Kanalufer gebaut, gerammt, abgespundet ...
Augsburg wurde schwer bombardiert und bald jedes Jahr finden sie eine intakte Fliegerbombe, die entschärft werden muß - unter Massenevakuierung der Bevölkerung!

p.s.: 17.10.2018 Augsburger Allgemeine:
Feuer bei Bauarbeiten: Bagger knackt Brandbombe
Bei Erdarbeiten auf einem Grundstück in Augsburg entzündet sich eine Phosphorbombe aus dem Zweiten Weltkrieg.

Was ist, wenn eine Explosion in einem der Kanäle passiert? - Interessiert Augsburgs Behörden nicht, denn die reden sich heraus: Uferbau in ihren Industriekanälen ist nicht genehmigungspflichtig, sagen sie.

Die Stadt Augsburg ist Eigentümer der Grundstücke, auf denen die Kanäle fließen. Zur Sanierung der Kanalwände sind u.a. private Wasserkraftwerksbetreiber verpflichtet.
Die können dort machen, was sie wollen - genehmigungsfrei und ohne Auflagen für die Sicherheit!

Was ist Baugefährdung?
Strafgesetzbuch - Gemeingefährliche Straftaten - § 319 Baugefährdung

(1) Wer bei der Planung, Leitung oder Ausführung eines Baues oder des Abbruchs eines Bauwerks gegen die allgemein anerkannten Regeln der Technik verstößt und dadurch Leib oder Leben eines anderen Menschen gefährdet, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
(2) Ebenso wird bestraft, wer in Ausübung eines Berufs oder Gewerbes bei der Planung, Leitung oder Ausführung eines Vorhabens, technische Einrichtungen in ein Bauwerk einzubauen oder eingebaute Einrichtungen dieser Art zu ändern, gegen die allgemein anerkannten Regeln der Technik verstößt und dadurch Leib oder Leben eines anderen Menschen gefährdet.
(3) Wer die Gefahr fahrlässig verursacht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
(4) Wer in den Fällen der Absätze 1 und 2 fahrlässig handelt und die Gefahr fahrlässig verursacht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

http://www.kampfmittelportal.de/strafrechtliche-vorgaben.html

Privater Antrag für die Sicherheit an OB Gribl: gescheitert!!! 

OB Kurt Gribl delegierte unseren privaten Antrag an Umweltreferent Erben, der sich für zuständig erklärte. Für Reiner Erben “liegt die Verantwortung für Gefährdungen durch Kampfmittel bei den Bauherren und den bauausführenden Firmen”. Eine behördliche Auflage zur Kampfmitteluntersuchung bei den Rammarbeiten der Kraftwerksbetreiberin Brigitte Settele wird es daher nicht geben.

Es ist schon seltsam: den Stadtratsantrag der FREIEN WÄHLER (siehe oben) schickt OB Gribl an Baureferent Gerd Merkle (der sich für zuständig erklärt), aber den Antrag betroffener Anwohner gab er dem Umweltreferenten Reiner Erben, der sich ebenfalls für zuständig erklärte.
Kennen sich die Bürokraten im OB-Referat mit den Zuständigkeiten in der Verwaltung denn richtig aus? Oder wird das nach Gusto herumgeschoben?

Wie sollen die Augsburger dies System noch durchblicken? 

 

Ein offener Anwohnerbrief 2017 an Augsburgs Umweltreferent Reiner Erben:

Sehr geehrter Herr Erben,  

wie Sie im Dezember 2014 in der Zeitung sagten, nimmt die Wasserkraft in Augsburg „eine schöne Entwicklung” und soll weiter ausgebaut werden.
Dass dies zugunsten privater Unternehmen, vom Umweltamt voran getrieben wird unter Verletzung der Eigentumsrechte der Anwohner und unter lebensgefährlichen Uferbaumaßnahmen, müssen Sie als Umweltreferent der Stadt Augsburg wissen. Über den Lochbach in Haunstetten, im Oberwasser des privaten Kraftwerks T 2 Settele, informierten wir Sie schon, als Sie noch einfaches Mitglied im Umweltausschuß waren, z.B. über zusammengebrochene Uferwände neben unserem Wohnhaus.

Seit 2013 waren im Umweltausschuß immer wieder Anträge der Stadtratsfraktion der Freien Wähler, wonach der Lochbach abgedichtet gehört und Betreiberin Brigitte Settele ihre Uferbaumaßnahmen künftig im Bauausschuß genehmigen lassen soll.

2015 wurde der Lochbach dann ausgebaut - ohne Planfeststellung, ohne
Bauausschuß, ohne fachliche Kontrolle. Abgedichtet wurde der Kanal nicht.


Die private Betreiberin hat ihre gewünschte Baumaßnahme mit dem Umweltamt abgesprochen. Weil die Uferwände erhöht wurden, soll auf den Anliegergrundstücken ein zusätzlicher Damm aufgeschüttet werden, und dies, obwohl im Umweltamt seit 2013 Einwendungen der Anlieger gegen eine Dammerhöhung vorliegen.
Ungeachtet dessen, versuchten am letzten Tag der Baumaßnahme zwei Damen des Umweltamts uns massiv (drohende Haftung usw.) vor Ort zur Dammaufschüttung zu bewegen. Es ist empörend, wie die beiden Amtsvertreterinnen Partei nahmen, für die Profitinteressen einer Kraftwerksbetreiberin. Eine Dammaufschüttung gegen den Willen der Eigentümer, ist eine Rechtsverletzung. Wir Anwohner müssen uns noch heute dagegen gerichtlich wehren. Überdies bezweifeln wir die Rechtmäßigkeit der Baumaßnahme.

Uferbau im Bombardierungsgebiet des 2. Weltkriegs war lebensgefährlich

Bei dieser Baumaßnahme 2015 rammten Baufirmen im Auftrag von Betreiberin Settele, 5 m lange Eisenträger im Abstand von ca. 1,50 m mit einem Schreitbagger unter schweren Erschütterungen, die im gesamten östlichen Haunstetten spürbar waren, in die Kanalsohle des Lochbachs ein (siehe beigefügte Fotos)  - Tiefe im Bachboden mind. 3,5 m. Diese Bauweise wurde gewählt, obgleich bekannt ist, dass beim Anflug auf die Messerschmitt- Rüstungswerke 1944 ein dichter Bombenteppich von ca. 1300 Sprengbomben und 3000 Brandbomben abgeworfen wurde. Es gab Detonationen unmittelbar südlich vom Kraftwerk T 2. Dort können Blindgänger liegen.

Die Baumaßnahme ohne Kampfmitteluntersuchung war „Russisches Roulette“!

Auch nach dem
Fund einer Brandbombe, die von der Polizei sichergestellt wurde, hat Ihre Behörde, Herr Erben, die Baustelle weder eingestellt, noch eine Kampfmitteluntersuchung angeordnet. Die Gefährdung ging weiter.
Wir sehen dies als grob fahrlässigen Umgang mit Leib und Leben, sowohl für uns persönlich, als auch für die Bauarbeiter und zahlreiche Augsburger in der Umgebung, die von einer Detonation im städtischen Lochbach-Kanal betroffen wären.
Damit wir dieser Lebensgefahr nicht noch einmal ausgesetzt werden, haben wir heute einen Antrag an Oberbürgermeister Dr. Gribl gestellt.

Herr Erben, ein bedingungsloser Ausbau der Wasserkraft in Augsburg, bei dem für die Privatinteressen der Betreiber, gegen die Sicherheit und Eigentumsrechte der Anwohner an städtischen Kanälen verstoßen wird, ist menschenfeindlich. Als Umweltreferent tragen Sie die politische Verantwortung. Herr Erben, treten Sie zurück!


  Transparenz im Dickicht

Ist Wasserkraft in Augsburg ein Vorbild für die Welt?

 

Augsburg bewirbt sich u.a. mit dem Hochablass am Kuhsee zum UNESCO Weltkulturerbe, aber am Hochablass Wasserkraftwerk der Stadtwerke Augsburg fehlt (noch ) vielleicht für immer die Fischtreppe!

Wer hätte das gedacht? Nennt sich Augsburg nicht Umweltstadt”?
Das 2013 in die Staumauer vom Hochablass eingebaute Kraftwerk der Stadtwerke ist seitdem ohne Fischtreppe in Betrieb . Diese Fischtreppe wäre Öko- und Naturschutzauflage gewesen.
2016 wurde ihre Planung geändert, 2017 die Änderung geändert, lt. Bericht der Augsburger Allgemeine am 20.6.2017 sei die Fischtreppe vor 2019 nicht zu erwarten

Aber nun darf die Fischtreppe wegen der UNESCO Welterbewerbung vielleicht nie mehr gebaut werden!

Im Bericht der Augsburger Allgemeine am 11.4.2019 heißt es: Der Bau einer Fischtreppe am Hochablass durch die Stadtwerke wurde auf Eis gelegt, weil erst gepfüft werden muss, ob dadurch das Gesamtbild verändert wird.”  Das ist eine faule Ausrede. Der Hochablass ist eh nicht 100% historisch. Aber so erlöst die UNESCO die Stadtwerke von ungeliebten Naturschutzauflagen. Umweltstadt ade!

Öko-Zulagen für Unwirksames - das ist Subventionsbetrug!
In Augsburg wird Unwirksames als „Öko-Maßnahme” deklariert, um staatliche Subventionen durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz EEG zu kassieren.
Das
Video: Wie Ökostrom die Natur zerstört (mit Bericht über ein Augsburger Kraftwerk) zeigt, dass in Augsburg ein Plastikrohr als Fischtreppe anerkannt und subventioniert wurde. Im Film erläutert ein Fachmann vom Bezirk Schwaben, dass dies als Fischtreppe völlig unwirksam ist. Die Fische werden trotzdem in die Turbinenströmung der Stadtkanäle gezogen. Öko-Betrug!

UNESCO - Welterbetitel für Augsburg längst schon gebongt?

Am 5. Mai 2015 besuchte die 15-köpfige UNESCO-Jury und ihre Vorsitzende, die CDU-Ministerin Frau Dr. Maria Böhmer Augsburg um das Weltkulturerbe zu inspizieren.
Die Augsburgerin Claudia Roth (MdB/Bundestagsvizepräsidentin GRÜNE) führte die Jury mit CSU-Kulturreferent Weitzel u.a. zum Altstadt Trinkwasserbrunnen am Schwallech. Für die
Fotografen schlürfte man dort pressewirksam Wasser. Hoffentlich wird dieser Brunnen genauso auf die mehr als 150 Pflanzenschutzmittel getestet, wie der Hausbrunnen im Haunstetter Trinkwasserschutzgebiet. Das sollte schon ein reines Wasser sein, wenn die UNESCO daraus trinkt.


Was geht, wenn Grüne Parteispenden kriegen?           

2015 ermöglichte das Umweltamt Augsburg unter Umweltreferent Reiner Erben (Grüne) den Uferbau im Lochbach der Kraftwerksbetreiberin Brigitte Settele ohne Planfeststellungsverfahren, ohne Bauausschuß und ohne Sicherheitsvorkehrungen.

Betreiberin Settele braucht auch keine Kampfmitteluntersuchung, wenn sie im Bombardierungsgebiet Rammarbeiten durchführt und wenn auf ihrer Baustelle eine Bombe gefunden wird, dann wird die Baustelle nicht gesichert, wie es üblich wäre, sondern es wird blind weitergemacht!  

Haben die Grünen von Familie Settele Parteispenden bekommen?  Z.B. 2015? Da führte die Augsburgerin und Bundesvorsitzende der Grünen Claudia Roth am im Mai die UNESCO-Jury zum ‘Altstadt Trinkwasserbrunnen von Walter Settele' am Schwallech. Die Jury soll 2019 u.a  die Wasserkraft in Augsburg zum Weltkulturerbe küren.

Parteispender sollten - in öffentlichem Interesse - von allen Parteien stets offen genannt werden!

Parteispender dürfen bei Verwaltungsakten nicht begünstigt werden!

Parteispenden dürfen nicht zu Rechtsverletzungen und Gefährdung der allgemeinen Sicherheit führen! 

 


Kraftwerk überschwemmte Wohnhäuser und Kleingartenanlagen, das alarmierte Tiefbauamt verhinderte verbotenen Überstau nicht 

Kraftwerk T 2 Settele am Lochbach in Augsburg überschwemmte die ganze Umgebung. Zuständige Behörden duldeten Überstau und verhinderten erneute Überschwemmungen nach Notruf NICHT, betroffene Anlieger erstatteten Strafanzeige - lt. Staatsanwalt: Fahrlässiges Herbeiführen von Überschwemmung, strafbar gem § 313 StGB 

Durch aufgesattelte Balken an Streichwehr und Leerschuß überschwemmte Kraftwerk Settele im Oktober 2010 die ganze Umgebung. Das Tiefbauamt der Stadt Augsburg verhinderte die Überschwemmungen nicht, sondern gab an, dass grade überstaut wird. Betroffene Anwohner mußten Polizei und Feuerwehr zu Hilfe rufen.
Trotz Sicherheitsgefährdung gab’s kein Bußgeld für die Kraftwerksbetreiberin. Überstauen ist verboten! Anlieger erstatteten deshalb im Februar 2011 Sachverhaltsanzeige. Der Staatsanwalt wies lt. Akte fahrlässig herbeigeführte Überschwemmungen nach, die Betreiberin zahlte eine Geldauflage (§ 153 StPO) um ein Strafverfahren abzuwenden.

mehr zu den herbeigeführten Überschwemmungen am Lochbach in Augsburg ...


Industriekanäle in Augsburg - Stauhöhe wird nicht immer eingehalten 

Warum sind zuständige Behörden oft blind, die Einhaltung von Sicherheit und korrekter Stauhöhe der privaten Wasserkraftwerksbetreiber zu erkennen? - Verfilzt und zugenäht?    

Bei den Überschwemmungen im Oktober 2010 hatte ein Vertreter vom Tiefbauamt (gem. Polizeiprotokoll!) das Kraftwerk Settele kontrolliert, aber die aufgesattelten Balken am erhöhten Streichwehr (eine erhebliche Sicherheitsgefahr!) will er nicht erkannt haben, obwohl ihm Überschwemmungen gemeldet worden waren. Fachmann? 
Dabei sahen damals alle Nachbarn, wie die Betreiberin das Streichwehr am Kraftwerk mit Holzbalken erhöhen ließ. Nach dem nächtlichen Polizeieinsatz mußte das Wasserwirtschaftsamt Donauwörth das Kraftwerk nochmals kontrollieren und erkannte sofort die Erhöhung.
Die Behörden der Stadt Augsburg waren in den verbotenen Überstau verwickelt und verhängten kein Bußgeld gegen die Betreiberin. Die Stadt „kann keinesfalls die Gewähr dafür übernehmen, dass zukünftig kein Gewässer mehr überstaut wird”, teilte das Amt betroffenen Anwohnern mit.

Überstauen ist rechtswidrig! Die Behörden müßten dann abstauen lassen. Oder sollen die Anwohner an Stadtkanälen von Augsburg ihre Gewässersicherheit jetzt selber managen?  


Kein Bußgeld durch die Stadt Augsburg für Kraftwerksbetreiber, die Überschwemmungen herbeiführen!      

Betroffene mußten jedesmal Justiz bemühen - Ein weiteres Strafverfahren wg. Herbeiführen von Überschwemmung durch das T 2, endete nach zwei Jahren am Landgericht - Kraftwerk muß stets eisfrei gehalten werden! 

Kraftwerksbetreiber müssen im Winter ihre Anlagen eisfrei halten und ggf. aus dem Stau gehen. Dies war 2012 am Kraftwerk T 2 Settele nicht der Fall. Deshalb standen Häuser und Kleingartenanlagen 2 Tage unter Wasser.
Anlieger erstatteten Strafanzeige. Das Strafverfahren gegen die Privatbetreiberin und ihre Hilfskraft wg. Herbeiführen von Überschwemmung gem § 313 StGB endete nach zwei Jahren am Landgericht, gem. § 153 StPO eingestellt und somit darf zukünftig kein Eisgang mit Überschwemmung mehr passieren. Die Betreiber mußten einsehen, dass es keinen Freispruch gibt!

Wollte Ordnungsreferent Volker Ullrich, die wahre Überschwemmungsursache vertuschen?

Bilder unten: Zwei Tage mußte die Feuerwehr im Februar 2012 an der Martinistraße anrücken und das Kraftwerk Settele enteisen, weil es die Kraftwerksbetreiber versäumt hatten.  

Die Behörden von Augsburg riegelten den den Wasserzulauf im Lochbach auch dann nicht ab, als sich zahlreiche Feuerwehrleute mit Eispickeln am Kraftwerk Settele abmühten. Sie ließen die Überschwemmungen einfach weiter laufen.


Augsburger Gesundheitsamt vermutet im Trinkwasserschutzgebiet Gefahren durch über 150 Pflanzenschutzmittel

Laut Gesundheitsamt würden im Frühjahr massiv Pflanzenschutzmittel „in Kleingärten ausgebracht”, u.a. auch Stoffe die privat nicht erhhältlich oder seit Jahrzehnten nicht mehr im Handel sind. - Das ist doch absurd!

„Weil Kleingärten in der Nähe sind”, so die Begründung des Gesundheitsamtes, sollten die Bewohner eines Einfamilienhauses im Trinkwasserschutzgebiet am Lochbach in Augsburg-Haunstetten ihren Hausbrunnen auf über 150 PSM testen lassen.
Doch sie sind die einzigen in der ganzen Stadt , die eine so umfangreiche Trinkwasseruntersuchung machen müssen!
Selbst die Stadtwerke Augsburg testen nur 70 Stoffe (im gleichen Grundwasserstrom) am Lochbachwasserwerk. Leider durften wir die Laborwerte der Stadtwerke nicht erfahren. Das Gesundheitsamt gab auf eine Stadtratsanfrage hierzu lediglich Auskunft, dass diese PSM nicht nachgewiesen worden seien.
Warum vermutet es dann im Wasserschutzgebiet so viele weitere PSM?
Nur um speziell diese Anwohner mit überbordenden Analysen zu traktieren?

 Liste über 150 PSM    

Übrigens: Aus dem Notbrunnen M16 der Stadt Augsburg wollen wir lieber kein Wasser. Andere Gemeinden und Wasserversorger (z.B. Buchloe) machen die Laborberichte ihrer Wasseranalysen der Öffentlichkeit detailliert zugänglich. Warum nicht auch Augsburg?  (Mrz16)

 

 

 

Augsburger Heimatkunde
Unsere Erlebnisse mit Wasserschutz-Bürokraten füllen ein ganzes Buch!

Brillen für die Bürokratie
von Karin Brandl

ISBN 978-3-932669-09-5, 12,80 Euro
lieferbar -  erhältlich im Buchhandel

Eine kurzsichtige Bürokratenschaft will Josefa und Franz ihr Haus im Wasserschutzgebiet mit allerlei Hinterlist entreißen. Doch die beiden lassen sich nicht entmutigen. Es geht um ihre Heimat, der ein Kanal fehlt. Sie kämpfen sich durch den Bürokratendschungel, in dem ein böser Geist regiert ...

Rezension in der DAZ Augsburg


Welterbe mit Niveau?  -  Bürokraten erschwindeln DIN für Industriekanäle


Vollgelaufener Keller in Augsburg inspiriert Kunst!

Ihr überfluteter Keller inspirierte die Augsburger Künstlerin Karin Brandl zu einer Objektinstallation aus verfremdeten Wasserflaschen: ‚Herbeigeführtes Hochwasser durch ein Wasserkraftwerk‘ gezeigt im Hochwasser-Museum von Ottfried Fischer in Passau 4.-27.9.2015, Kunstausstellung der Vereinigung Bildender Künstlerinnen und Künstler mehr dazu...

Toll, Brandl’s Wasserkunst wird Weltkultur, wenn Augsburg 2019 von der UNESCO auserwählt wird!


Filz geht mit Seife 

Heimat Augsburg: Filz wird UNESCO-Weltkulturerbe


Übrigens: Die Stadt Haunstetten wurde bei der Gebietsreform 1972 eingemeindet und ist heute Augsburgs südlicher Stadtteil Haunstetten.


„Wollte euer Häusl jemand haben?” ... fragte die Haunstetter Stadträtin, der wir 2007 die vielen bürokratischen Hürden der Stadt Augsburg schilderten.

Bürokraten in Augsburg bekämpften einen privaten Abwasserkanal, den sie vorher für den Wasserschutz verlangt hatten. 

„Von sich aus wird ein Amt SO nicht tätig. Hinter sowas steckt immer ein Nachbar!” sagte die Stadträtin. Ja, Bauamt, Denkmalschutz, Abwasserabteilung, Umweltbehörde, Wasserbau, Straßenbeleuchtung, all das eignet sich für so eine „Intervention”.. Aus heiterem Himmel errichten korrupte Bürokraten Anwohnern beim Umbau ihres Häuschens Hürden. Ist die eine bewältigt, folgt die nächste.
Wer das erlebt, sollte an einschlägig bekannte Leute  im Stadtviertel denken, die die Immobilie für ihre Zwecke haben wollen und denen die Verwaltung ein bissele „entgegenkommt”. Je mehr Hinweise, desto klarer wird das Bild! Achten Sie auf Lokalpolitiker, die nach der Pfeife dieser Leute tanzen.

 

2002 begann der holprige Genehmigungsweg. Mit bürokratischen Blockaden dauerte es 5 Jahre, aber dann war der private Abwasserkanal fertig!
Daraus entstand das Buch
Brillen für die Bürokratie Wie später das Bayerische Staatsministerium für Umwelt feststellte, hätte die Stadt Augsburg den Kanal selber legen müssen. Er wurde uns Anwohnern nur zur Auflage gemacht, weil man die Realisierung des privaten Anschlußkanals verhindern und uns zum Aufgeben bringen wollte, was aber nicht gelang!

Ein Siedlerhaus, modern umgebaut

Wie gewissenlose Bürokraten Bürgern schaden 


kurz notiert ...

Stadt Augsburg will 2018 Kahlschlag gesunder Bäume am Herrenbachkanal Wegen fiktiver Hochwassergefahr bei einem etwaigen Sturm sahen Umweltreferent Erben und OB Gribl sofortige “Gefahr in Verzug” - 96 Bäume sollten ad hoc zur Vogelbrutzeit fallen.
Dank der
Bürgerinitiative Baumallianz steht nun fest, dass die Hälfte der Bäume erhalten bleiben, wie ein am 22.10.2018 von Referent Erben vorgestelltes Gutachten erbrachte. - Wo war die Gefahr in Verzug?


Wasserkraftwerk T 2 identisch WKW 2
Die Kraftwerke in Augsburg an den Industriekanälen sind seit jeher numeriert. Früher nannte man sie “Triebwerke”, Abkzg.: T, Tr oder TW. nun werden sie auch Wasserkraftwerk - WKW genannt, folglich:
T 2 = WKW 2, Martinistraße 26, am Lochbach 


Weltkriegsbombe im Lochbach gefunden Bombenteppich vom Krieg noch immer ein Risiko. 2015 fanden Arbeiter beim Baggern im Lochbach eine Brandbombe


Nimmt die CSU Einfluß auf das Verwaltungsgericht?  Anlieger am Lochbach in Augsburg klagten gegen einen Bescheid vom Umweltamt über Baggerschürfe, Tiefbohrungen und Rammsondierungen des Wasserkraftbetreibers vom T 2 in ihrem Garten. Vor Gericht erschien ein befangener ehrenamtlicher Richter - ein CSU-Stadtrat der im Umweltausschuß mit der Sache befaßt war und zudem ein Spezi des T 2-Betreibers ist. mehr dazu ...


Der Lochbach in Augsburg ist ein künstlicher Industriekanal
Er bekommt am sogenannten ‘Lochbachanstich’ bei der Lech-Staustufe 22 ca. 4,5 cbm Wasser pro Sekunde, die teils in den Stadtwald und durch den Stadtteil Haunstetten sowie die ganze Stadt geleitet werden. Die Wassermenge ist behördlich reguliert. Sie wird durch Wehre geregelt, die z.B. bei der jährlichen Ablässe geschlossen werden, bis auf Restwasser für die Fische.    
 

Der Lochbach verliert zuviel Wasser!
So hieß es 2016 vom Wasserwirtschaftsamt - Aber die “Kanäle von Augsburg müssen nicht dicht sein” - diese Ansicht hat die Stadt Augsburg am Lochbach jahrelang vertreten. Das Kanalufer war jahrelang erbärmlich marode.
Wer ein Kanalbett nicht sanieren und abdichten will, bekommt ein Problem mit Wasserverlust.
Inzwischen hat der Lochbach wieder seine volle Wassermenge, die vom Wasserwirtschaftsamt zugeteilt wird. 2018 führte er mehr Wasser denn je, weil der Forggensee nicht gefüllt wurde und der Lech jede Menge Gletscherwasser mitbrachte. Der Lochbach hat schon lange wieder 
mehr ..


Wir wollen keinen blutigen „Ökostrom” der kommt uns nicht in die Dose. 

Umweltbundesamt empfahl: Kleinwasserkraft nicht mehr fördern!


SPD Augsburg will Kleingartenanlagen in Trinkwasserschutzgebiet erweitern, obwohl dies gem VO verboten ist! Margarete Heinrich und Dieter Benkard stellten am 7. Juli 2016 einen Antrag auf Erweiterung der Vereins- Kleingartenanlage auf dieser Wiese in Haunstetten.
Haben die Stadträte an Zufahrt und Wasserschutz gedacht? Auch Gemüsegärtner fahren mit dem Auto. Was wurde daraus? Man hört seit 2 Jahren nichts mehr davon. 
mehr lesen ...  

Trinkwasserschutz WSG-VO (pdf) 

Schutzgebietskarte (pdf)


Haben wir grade Stromüberfluß in Augsburg?  -  24.9.2018
Was ist los? Seit 2 Tagen staut Kraftwerk T 2 Settele am Lochbach so tief wie 1934, also viel tiefer als zuvor. - Wird die Stauhöhe kontrolliert? (Aber der fette Algenstreifen am Holzufer ist schon verräterisch)
P.S.:nach einer Woche war’s wieder oben.


Betreiber von Wasserkraftwerken können einen Industriekanal zum Überlaufen bringen  

Ganz einfach, indem man

  • Sicherheitseinrichtungen wie z. B. Leerschuß und Streichwehr so hoch aufbaut, dass das Wasser nicht mehr abgeführt sondern rückgestaut wird (nebenbei bringt Höherstau mehr Profit)
  • im Winter die Wasserkraftanlage einfrieren läßt, was auch zum Rückstau führen kann
  • bei Frostperioden den Leerschuß nicht öffnet und ggf. aus dem Stau geht 

Der Betreiber ist immer verantwortlich, auch wenn Behörden die Augen zudrücken. Übrigens: ein ‘beheizter Leerschütz’ verhindert keine Überschwemmung im Winter. Er vermehrt nur die Ausreden, wenn der Kanal wieder überläuft ...

Herbeiführen von Überschwemmung ist strafbar gemäß § 313 StGB. Gefährdete Anlieger können Anzeige erstatten! 

Aufstauen kann in Augsburg jeder

Man muß nichts gelernt haben: es braucht keinen Führerschein oder Sachkunde-Nachweis, keine amtliche Prüfung zum Wasserkraftwerker. Wohin das führen kann, ist hier zu sehen ....

 

Zitat einer historischen öffentlichen Bekanntmachung der Stadt Augsburg:

Vorschriften über das Eisnen in den städtischen Werkkanälen

1. Das Eisnen in den Werkkanälen obliegt den Wasserwerkbesitzern.

2. Bei großer Kälte, rauhen Ost- und Nordwinden, großem Schneefall und plötzlichem Tauwetter ist dem Eisgang ununterbrochene Aufmerksamkeit zuzuwenden; bei starkem Eisgang sind sogleich die Pansterräder und Leerschützen aufzuziehen, die Wasserrechen und die Leerschußöffnungen vom Eise freizuhalten; besonders zur Nachtzeit auch darauf zu achten, dass sich die Rechen und Leerschußöffnungen nicht mit Eis verstopfen.

3. Bei Eisverstopfungen und dadurch verursachtes Anschwellen des Wassers vor dem Werke sind sogleich die nächsten Oberlieger und Anlieger, sowie sämtliche Unterlieger zu verständigen, damit dieselben die geeigneten Vorkehrungen treffen ...

4. Die zum Eisnen nötigen Geräte sind zu beschaffen und in brauchbarem Zustande zu erhalten.

5. Den Anordnungen des städtischen Bauamtspersonals über Wasserführung und Eisnen ist sofort Folge zu leisten.

6. Das mit der Bedienung der Wasserwerke beschäftigte Personal ist auf Einhaltung der Vorschriften Ziff. 2 - 5 fortgesetzt aufmerksam zu machen.

7. Wenn ein Wasserwerkbesitzer die ihm bezüglich des Eisnens oder der Wasserführung obliegenden Arbeiten oder sonstigen Vorkehrungen auszuführen unterläßt, werden dieselben sofort auf Kosten des Säumigen durch das Stadtbauamt ausgeführt. Der schuldige Wasserwerkbesitzer haftet für allen durch seine Unterlassung herbeigeführten Schaden.

8. Muß wegen Wassermangels zeitlich eine Minderung des Wassers in einzelnen Kanälen eintreten, so hat sich jeder Wasserwerksbesitzer den Anordnungen des Stadtbauamtes zu fügen; Beschwerde an den Stadtrat bleibt vorbehalten.

Bemerkung: Eine geregelte Wasserführung sowie die Verhütung von Eisverstopfungen und Überschwemmungen wird durch genaue Einhaltung obiger Vorschriften bedingt.

 


Lokalpolitiker die sich nur um’s Image kümmern, machen vor den wahren Problemen die Augen zu oder sind selbst ein Teil davon.


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