Was läuft beim Wasser in Augsburg?

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Hier geht es um Augsburg und das Wasser und absurde bürokratische Extreme. Wasserschutz kann hier für unheilige Zwecke mißbraucht werden, wenn es darum geht, eingeborenen Bayern das Elternhaus abzujagen. Das System der Fabrikskanäle, die in der Stadt zig kleine Wasserkraftwerke speisen, kann von gewissenlosen Bürokraten und Kraftwerksbetreibern zum Herbeiführen von Überschwemmungen benutzt werden und der Wasserzufluß des Kanals wurde von den Behörden dabei nie abgeriegelt. Ist deine Heimat Augsburg, brauchst du eine dicke Schwimmweste!  -  Wir erlebten, worüber wir schreiben.   Transparenz seit 2009    


Bombenfund in Stadtkanal in Augsburg - Kampfmitteluntersuchung unterlassen     

Bei Uferbau in Bombardierungsgebiet blind gerammt!

 

Beim Uferbau vom Kraftwerk Settele wurden Dutzende 5 m lange Eisenträger 3,5 m tief in den Lochbachboden gerammt, ohne Kampfmitteluntersuchung des Baugrunds, die bei derart tiefen Rammarbeiten zwingend erforderlich ist.

Wer tief rammt, sieht nicht, auf was er im Boden trifft.

 

 

 

Wenn hier eine Weltkriegsbombe explodiert ...

 ... sind die Häuser an Lochbach und Martinistraße kaputt.

In München-Schwabing wurde 2012 ein ganzer Straßenzug bei der Explosion einer Weltkriegsbombe getroffen und Dachstühle brannten. siehe Video
So was wollen wir in Augsburg nicht erleben!  

Als Arbeiter beim Uferbau im Lochbach eine Brandbombe ausbaggerten, wurde sie von der Polizei abgeholt. Dann rammten die Arbeiter blind weiter. Es gibt Baufirmen, die würden sich für Wünsche ihrer Auftraggeber zerreißen lassen. Leider betrifft eine etwaige Explosion nicht nur sie allein, sondern es besteht Gefahr an Leib und Leben für die ganze Umgebung.

Die Stadt Augsburg (Eigentümerin des Stadtkanals und Gewässeraufsicht) ordnete keine Kampfmitteluntersuchung an - weder 2015, noch für die Zukunft. Dabei fehlen diese massiven Uferwände noch an vielen Stellen. Wenn so weiter gerammt wird, besteht die Explosionsgefahr jedesmal wieder.

 

 

 

 

 

 

 

 

Bedrohte Anlieger stellten Antrag an OB Gribl   

Damit die Gefährdung in Zukunft nicht wieder passiert, beantragten Anwohner bei OB Kurt Gribl, dass  hier eine Kampfmitteluntersuchung zur Auflage gemacht wird.
Die Stadt Augsburg gab jedoch keine Zusage, dass es diese Auflage geben wird! 

 

Die Augsburger im Bereich Lochbach/Martinistraße müssen damit rechnen, dass hier auch in Zukunft blind und ohne verantwortlichen Bauleiter gerammt wird.

Umweltreferent Reiner Erben erklärte sich zuständig. Das Umweltamt war 2015 mit der Uferplanung befaßt und hatte die Pläne. Doch für den Umweltreferenten und das Umweltamt “liegt die Verantwortung für Gefährdungen durch Kampfmittel bei den Bauherren und den bauausführenden Firmen” so das Schreiben vom 25.10.2017, Z. 321-Ha, Ansprechpartner Fr. Miller, Fr. Hafner, Umweltamt Augsburg Untere Wasserrechtsbehörde, gez. Reiner Erben.

Die private Wasserkraftwerksbetreiberin Brigitte Settele und ihre beauftragten Baufirmen sind demnach verantwortlich, wenn etwas passiert. Wissen die bei der Stadt Augsburg, dass Schäden durch Kampfmittel als ‘Kriegseinwirkungen’ gelten können, für die vielleicht keine Versicherung zahlt? Geschädigte dürfen sich dann mit der Betreiberin wegen Schadenersatz herumstreiten und “schuld an der Explosion” sind eh die toten Bauarbeiter. 

Aber Wasserkraft in Augsburg wird ja jetzt UNESCO Weltkultur! 

 

Offener Brief an den Umweltreferenten von Augsburg   

Sehr geehrter Herr Erben,                                                5. Okt. 2017

wie Sie im Dezember 2014 in der Zeitung sagten, nimmt die Wasserkraft in Augsburg „eine schöne Entwicklung” und soll weiter ausgebaut werden.
Dass dies zugunsten privater Unternehmen, vom Umweltamt voran getrieben wird unter Verletzung der Eigentumsrechte der Anwohner und unter lebensgefährlichen Uferbaumaßnahmen, müssen Sie als Umweltreferent der Stadt Augsburg wissen. Über den Lochbach in Haunstetten, im Oberwasser des privaten Kraftwerks T 2 Settele, informierten wir Sie schon, als Sie noch einfaches Mitglied im Umweltausschuß waren, z.B. über zusammengebrochene Uferwände neben unserem Wohnhaus.

Seit 2013 waren im Umweltausschuß immer wieder Anträge der Stadtratsfraktion der Freien Wähler, wonach der Lochbach abgedichtet gehört und Betreiberin Brigitte Settele ihre Uferbaumaßnahmen künftig im Bauausschuß genehmigen lassen soll.

2015 wurde der Lochbach dann ausgebaut - ohne Planfeststellung, ohne
Bauausschuß, ohne fachliche Kontrolle. Abgedichtet wurde der Kanal nicht.


Die private Betreiberin hat ihre gewünschte Baumaßnahme mit dem Umweltamt abgesprochen. Weil die Uferwände erhöht wurden, soll auf den Anliegergrundstücken ein zusätzlicher Damm aufgeschüttet werden, und dies, obwohl im Umweltamt seit 2013 Einwendungen der Anlieger gegen eine Dammerhöhung vorliegen.
Ungeachtet dessen, versuchten am letzten Tag der Baumaßnahme zwei Damen des Umweltamts uns massiv (drohende Haftung usw.) vor Ort zur Dammaufschüttung zu bewegen. Es ist empörend, wie die beiden Amtsvertreterinnen Partei nahmen, für die Profitinteressen einer Kraftwerksbetreiberin. Eine Dammaufschüttung gegen den Willen der Eigentümer, ist eine Rechtsverletzung. Wir Anwohner müssen uns noch heute dagegen gerichtlich wehren. Überdies bezweifeln wir die Rechtmäßigkeit der Baumaßnahme.

Uferbau im Bombardierungsgebiet des 2. Weltkriegs war lebensgefährlich

Bei dieser Baumaßnahme 2015 rammten Baufirmen im Auftrag von Betreiberin Settele, 5 m lange Eisenträger im Abstand von ca. 1,50 m mit einem Schreitbagger unter schweren Erschütterungen, die im gesamten östlichen Haunstetten spürbar waren, in die Kanalsohle des Lochbachs ein (siehe beigefügte Fotos)  - Tiefe im Bachboden mind. 3,5 m. Diese Bauweise wurde gewählt, obgleich bekannt ist, dass beim Anflug auf die Messerschmitt- Rüstungswerke 1944 ein dichter Bombenteppich von ca. 1300 Sprengbomben und 3000 Brandbomben abgeworfen wurde. Es gab Detonationen unmittelbar südlich vom Kraftwerk T 2. Dort können Blindgänger liegen.

Die Baumaßnahme ohne Kampfmitteluntersuchung war „Russisches Roulette“!

Auch nach dem Fund einer Brandbombe, die von der Polizei sichergestellt wurde, hat Ihre Behörde, Herr Erben, die Baustelle weder eingestellt, noch eine Kampfmitteluntersuchung angeordnet. Die Gefährdung ging weiter.
Wir sehen dies als grob fahrlässigen Umgang mit Leib und Leben, sowohl für uns persönlich, als auch für die Bauarbeiter und zahlreiche Augsburger in der Umgebung, die von einer Detonation im städtischen Lochbach-Kanal betroffen wären.
Damit wir dieser Lebensgefahr nicht noch einmal ausgesetzt werden, haben wir heute einen Antrag an Oberbürgermeister Dr. Gribl gestellt.


Herr Erben, ein bedingungsloser Ausbau der Wasserkraft in Augsburg,
bei dem für die Privatinteressen der Betreiber, gegen die Sicherheit und
Eigentumsrechte der Anwohner an städtischen Kanälen verstoßen wird,
ist menschenfeindlich.

Als Umweltreferent tragen Sie die politische Verantwortung.

Herr Erben, treten Sie zurück!


Was geht, wenn Grüne Parteispenden kriegen?           

2015 ermöglichte das Umweltamt Augsburg unter Umweltreferent Reiner Erben (Grüne) den Uferbau im Lochbach der Kraftwerksbetreiberin Brigitte Settele ohne Planfeststellungverfahren, ohne Bauausschuß und ohne Sicherheitsvorkehrungen.

Betreiberin Settele braucht auch keine Kampfmitteluntersuchung, wenn sie im Bombardierungsgebiet Rammarbeiten durchführt und wenn auf ihrer Baustelle eine Bombe gefunden wird, dann wird die Baustelle nicht gesichert, wie es üblich wäre, sondern es wird blind weitergemacht!  

Haben die Grünen von Familie Settele Parteispenden bekommen?  z.B. 2015 führte die Augsburgerin Bundesvorsitzende Claudia Roth(Grüne) am 5. Mai 2015 die UNESCO-Jury, welche dann 2019 die ‘Wasserkraft in Augsburg’ zum Weltkulturerbe küren soll, in die Augsburger Altstadt. Für die Fotografen schlürfte man dort pressewirksam am laufenden Wasserhahn des ‘Altstadt Trinkwasserbrunnen von Walter Settele' (der grade keinen Tropfen mehr spendet).

Parteispender sollten - in öffentlichem Interesse - von allen Parteien stets offen genannt werden!

Parteispender dürfen nicht begünstigt werden!

Parteispenden dürfen nicht zu Rechtsverletzungen und Gefährdung der allgemeinen Sicherheit führen! 

 


Ist die Wasserkraft von Augsburg wirklich ein Vorbild für die ganze Welt?

Nicht jedes Wasserkraftwerk in Augsburg ist reif für’s UNESCO Weltkulturerbe.

 

U.a. mit dem Hochablass am Kuhsee bewirbt sich Augsburg bei der UNESCO als Weltkulturerbe, aber am Hochablass Wasserkraftwerk der Stadtwerke Augsburg fehlt noch immer die Fischtreppe!

Die geplante Fischaufstiegshilfe ist Öko-Auflage, doch das Kraftwerk in der Staumauer beim Kuhsee ist ohne Fischtreppe in Betrieb seit 2013. 2016 wurde die Planung geändert, 2017 die Änderung geändert, vor 2019 sei die Fischtreppe nicht zu erwarten (lt. Bericht Augsburger Allgemeine 20.6.2017) 

Aber in Augsburg wird auch Unwirksames als „Öko-Maßnahme” deklariert, um staatliche Subventionen durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz EEG zu kassieren. Das Video: Wie Ökostrom die Natur zerstört (Beitrag über Augsburg beginnt nach ca. 5 Min.) zeigt, dass ein Plastikrohr als Fischtreppe eines Wasserkraftwerks anerkannt wurde. Im Film bestätigt ein Fachmann vom Regierungsbezirk Schwaben, dass dies als Fischtreppe völlig unwirksam ist. Die Fische werden trotzdem in die Turbinenströmung gezogen. Öko-Zulagen für Unwirksames - das ist Subventionsbetrug!

UNESCO Bewerbung läuft

Augsburg bewarb sich 2018 mit seinem „Wassermanagementsystem” unter dem Thema Wasserbau und Wasserkraft, Trinkwasser und Brunnenkunst als UNESCO Weltkulturerbe. 1,5 Millionen Euro gab die Stadt dafür aus.  -  Für sowas ist Geld da, aber am Herrenbachkanal werden gesunde Bäume gefällt, weil sich Augsburg angeblich kein neues Kanalufer leisten kann!  

Bereits am 5. Mai 2015 war die 15-köpfige UNESCO-Jury für das Welterbe in Augsburg zu Besuch. Bundesvorsitzende der Grünen, Claudia Roth, führte sie mit Kulturreferent Weitzel (CSU) u.a. zum „Altstadt Trinkwasserbrunnen von Walter Settele”, dessen Trinkwasser oft Tag und Nacht hektoliterweise in den Abfluß läuft (wohin übrigens auch so manche Parteispenden fließen!).

Hoffentlich wird der Altstadt Trinkwasserbrunnen von Settele auch auf die 150 Pflanzenschutzmittel getestet. Das Altstadtbrunnenwasser sollte schon sauber sein, wenn die Unesco daraus trinkt.   


 

 Transparenz im Dickicht

Privates Wasserkraftwerk überstaut und führt Hochwasser herbei, alarmierte Gewässeraufsicht gibt zu: „Ja, der überstaut!”

Kraftwerk T 2 Settele am Lochbach in Augsburg überschwemmte Wohn- und Gartenhäuser. Zuständige Behörden duldeten das Überstauen und verhinderten erneute Übersachwemmungen nicht, betroffene Anlieger erstatteten Strafanzeige - lt. Staatsanwalt: Fahrlässiges Herbeiführen von Überschwemmung , strafbar gem § 313 StGB 

Durch aufgesattelte Balken an Streichwehr und Leerschuß überschwemmte Kraftwerk Settele im Oktober 2010 die ganze Umgebung. Das Umweltamt verhinderte die Überschwemmungen nicht, Anwohner mußten Polizei und Feuerwehr zu Hilfe rufen. Laut Tiefbauamt hat sich Privatbetreiberin Brigitte Settele nicht an Anweisungen gehalten. Dennoch verhängte die Stadt Augsburg kein Bußgeld.

Überstauen ist verboten!  Betroffene erstatteten im Februar 2011 Strafanzeige. Der Staatsanwalt wies fahrlässig herbeigeführte Überschwemmungen nach (Akteneinsicht!), die Betreiberin mußte ihr Vergehen einräumen, gegen Geldauflage wurde das Verfahren gem. § 153 StPO eingestellt. was bedeutet, dass erneutes Überstauen nicht mehr vorkommen darf. 

mehr zu den flächendeckenden Überschwemmungen an einem Industriekanal in Augsburg ...


Wassermanagementsystem der Industriekanäle in Augsburg - Stauhöhe wird nicht immer eingehalten 

Warum sind zuständige Behörden oft blind, die Einhaltung von Sicherheit und korrekter Stauhöhe der privaten Wasserkraftwerksbetreiber zu erkennen?   

Bei den Überschwemmungen im Oktober 2010 hatte das Tiefbauamt (gem. Polizeiprotokoll!) das Wasserkraftwerk Settele kontrolliert und die aufgesattelten Balken am erhöhten Streichwehr (eine erhebliche Sicherheitsgefahr!) nicht erkannt. Deshalb gab es wiederholte Überschwemmungen.
Dabei sahen damals alle Nachbarn, wie die Betreiberin das Streichwehr am Kraftwerk mit Holzbalken erhöhen ließ. Das Wasserwirtschaftsamt Donauwörth bestätigte die Erhöhung und Betreiberin Settele entging einem gerichtlichen Strafverfahren nur durch Zahlung einer Geldauflage. 

Die Behörden der Stadt Augsburg waren in den verbotenen Überstau verwickelt und verhängten kein Bußgeld gegen die Betreiberin. Die Stadt „kann keinesfalls die Gewähr dafür übernehmen, dass zukünftig kein Gewässer mehr überstaut wird”, teilte das Amt betroffenen Anwohnern mit.

Überstauen ist rechtswidrig! Die Behörden müßten dann abstauen lassen. Oder sollen die Anwohner an Stadtkanälen von Augsburg ihre Gewässersicherheit jetzt selber managen?  


Wasserkraftbetreiber werden in Augsburg nur von der Justiz zur Verantwortung gezogen       

Ein weiteres Strafverfahren wg. Herbeiführen von Überschwemmung endete nach zwei Jahren am Landgericht - Kraftwerk muß stets eisfrei gehalten werden! 

Kraftwerksbetreiber müssen  im Winter ihre Anlagen stets eisfrei halten und ggf. aus dem Stau gehen. Dies war 2012 am Lochbachkraftwerk T 2 Settele nicht der Fall. Deshalb standen Häuser und Kleingartenanlagen in Augsburg-Haunstetten 2 Tage unter Wasser.
Anlieger erstatteten Strafanzeige. Das Strafverfahren gegen die Privatbetreiberin und ihre Hilfskraft wg. Herbeiführen von Überschwemmung gem § 313 StGB dauerte zwei Jahre und endete am Landgericht. Sie mußten einsehen, dass es keinen Freispruch für sie gibt! Die Schuld war erwiesen. Das Verfahren wurde gem § 153 StPO eingestellt und somit darf zukünftig kein Eisgang mehr passieren.

Wollte der damalige Ordnungsreferent von Augsburg, Volker Ullrich, die wahre Überschwemmungsursache vertuschen?

Bilder unten: Zwei Tage mußte die Feuerwehr am Wasserkraftwerk Settele an der Martinistraße anrücken und das Kraftwerk enteisen, weil es die Kraftwerksbetreiber wieder mal nicht im Griff hatten.  


Werden in Augsburg über 150 Pflanzenschutzmittel (PSM) im Trinkwasserschutzgebiet versprüht?

Laut Gesundheitsamt Augsburg würden im Frühjahr im Wasserschutzgebiet Augsburg massiv Pflanzenschutzmittel „in Kleingärten ausgebracht”, auch Stoffe die seit Jahrzehnten nicht mehr im Handel sind. - Absurd!

„Weil Kleingärten in der Nähe sind”, so die Begründung des Gesundheitsamtes, sollten die Bewohner eines Einfamilienhauses im Trinkwasserschutzgebiet am Lochbach in Augsburg-Haunstetten ihren Hausbrunnen auf über 150 PSM testen lassen. Doch sie sind die einzigen in der Stadt, die eine so umfangreiche Trinkwasseruntersuchung machen müssen! Selbst die Stadtwerke Augsburg testen nur 70 Stoffe im gleichen Grundwasserstrom am Lochbachwasserwerk. Leider durften wir die Laborwerte der Stadtwerke nicht erfahren. Das Gesundheitsamt gab hierzu lediglich Auskunft, dass diese PSM nicht nachgewiesen worden seien. Warum vermutet es dann im Wasserschutzgebiet so viele weitere PSM? Nur um speziell diese Anwohner mit überbordenden Analysen zu traktieren?

 Liste über 150 PSM    

Aus dem Notbrunnen M 16 der Stadt Augsburg wollen wir lieber kein Wasser. Andere Gemeinden und Wasserversorger (z.B. Buchloe) machen die Laborberichte ihrer Wasseranalysen der Öffentlichkeit detailliert zugänglich. Warum nicht auch Augsburg?  (Mrz16)

 

 

 

Augsburg setzt auf Wasserkraft, die den Anwohnern an Stadtkanälen schadet - so verhinderte das Umweltamt z.B. verbotenen Überstau und herbeigeführte Überschwemmungen nicht


Brillen für die Bürokratie Satire von Karin Brandl zum Wasserschutz in Augsburg

ISBN 978-3-932669-09-5, 12,80 Euro  lieferbar -  erhältlich im Buchhandel

Eine kurzsichtige Bürokratenschaft will Josefa und Franz ihr Haus im Wasserschutzgebiet mit allerlei Hinterlist entreißen. Doch die beiden lassen sich nicht entmutigen. Es geht um ihre Heimat, der ein Kanal fehlt. Sie kämpfen sich durch den Bürokratendschungel, in dem ein böser Geist regiert ...

Rezension in der DAZ Augsburg

„Wollte euer Häusl jemand haben?” ... fragte die Stadträtin, der wir die vielen bürokratischen Hürden schilderten. Bürokraten in Augsburg bekämpften einen privaten Abwasserkanal, den sie per Verordnung selbst verlangten

„Von sich aus wird ein Amt so nicht tätig. Hinter sowas steckt immer ein Nachbar!” sagte die Stadträtin. Bauamt, Denkmalschutz, Abwasserbetrieb, Umweltbehörde, Wasserbau, Straßenbeleuchtung, all das eignet sich für „nachbarschaftliche Intervention”.. Aus heiterem Himmel errichten Bürokraten Anwohnern beim Umbau ihres Häuschens Hürden. Ist die eine bewältigt, folgt die nächste. - Wem das passiert, der sollte an einschlägig bekannte Privatleute denken, die die Immobilie für ihre Zwecke haben wollen und von der Verwaltung darin unterstützt werden. Je mehr Hinweise, desto klarer wird das Bild!

 

2002 begann der holprige Genehmigungsweg. Mit bürokratischen Blockaden dauerte es 5 Jahre, aber dann war der private Abwasserkanal fertig! Daraus entstand das Buch Brillen für die Bürokratie Wie später das Bayerische Staatsministerium für Umwelt feststellte, hätte die Stadt Augsburg den Kanal selber legen müssen. Er wurde den Anwohnern nur zur Auflage gemacht, weil man die Realisierung des privaten Anschlußkanals verhindern und die Leute zum Aufgeben bringen wollte, was aber nicht gelang!

Ein Siedlerhaus, modern umgebaut

Wie gewissenlose Bürokraten ihren Mitbürgern persönlich schaden


kurz notiert ...

Stadt Augsburg will Kahlschlag gesunder Bäume am Herrenbach wegen angeblicher Hochwassergefahr, doch bei den Lochbach-Fluten wurde von den Behörden der Wasserzufluß im Kanal nie abgeriegelt, auch dann nicht als Wohnhäuser u. Kleingartenanlagen flächendeckend unter Wasser standen und Anlieger Alarm schlugen. strafbar herbeigeführtes Hochwasser am Lochbach


Weltkriegsbombe im Lochbach gefunden Bombenteppich vom Krieg noch immer ein Risiko. 2015 fanden Arbeiter beim Baggern eine Bombe ...


Stromerzeugung ist keine selbstlose Tat! Wasserkraftbetreiber in Augsburg schmücken sich gerne damit, dass sie mit ihrem privaten Kraftwerk soundsoviele Haushalte “mit Energie versorgen”. Den erzeugten Strom verschenken sie aber nicht an ihre Mitbürger, sondern lassen ihn sich teuer bezahlen. mehr lesen ...

Strom aus Wasserkraft kommt mir nicht in die Dose! Nie würde ich so einen Tarif wählen.


Nimmt die CSU Einfluß auf das Verwaltungsgericht?  Anlieger am Lochbach in Augsburg klagten gegen einen Bescheid vom Umweltamt über Baggerschürfe, Tiefbohrungen und Rammsondierungen des Wasserkraftbetreibers vom T 2 in ihrem Garten. Vor Gericht erschien ein befangener ehrenamtlicher Richter - ein CSU-Stadtrat der im Umweltausschuß mit der Sache befaßt war und zudem ein Spezi des T 2-Betreibers ist. mehr dazu ...


Der Lochbach verliert zuviel Wasser! Aber die “Kanäle von Augsburg müssen nicht dicht sein” - diese Ansicht hat die Stadt Augsburg jahrelang vertreten. Aber wer ein Kanalbett nicht abdichten will, bekommt ein Problem mit Wasserverlust... mehr ..

Wasserlöcher hinter der hölzernen Uferwand 


Kleinwasserkraftwerke (unter 1000 KW) sind wegen der verheerenden ökologischen Auswirkungen nicht in öffentlichem Interesse. Politiker, die diese Kleinwasserkraft fördern wollen, stehen offensichtlich im Dienste privater Interessen. mehr dazu ...


Trinkwasser-Schutzzone WIII a1 - SPD Augsburg will Kleingartenanlagen erweitern - lt. Schutzverordnung verboten! Dennoch stellten die SPD-Stadträte Margarete Heinrich und Dieter Benkard am 7. Juli 2016 einen Antrag auf Erweiterung der Vereins-Kleingartenanlage auf dieser Wiese in Haunstetten. Haben die Stadträte an Erschließung und Wasserschutz gedacht? Auch Gemüsegärtner fahren mit dem Auto ...   mehr lesen ...  

Trinkwasserschutz WSG-VO (pdf) 

Schutzgebietskarte (pdf)


Hochwasser-Kunst aus Augsburg

Ihr vollgelaufener Keller inspirierte die Augsburger Künstlerin Karin Brandl zu einer Objektinstallation aus verfremdeten Wasserflaschen, die ‚Herbeigeführtes Hochwasser durch ein Wasserkraftwerk‘ enthalten. Gezeigt im Hochwasser-Museum von Ottfried Fischer, Passau 4.-27.9.2015 Kunstausstellung der Vereinigung Bildender Künstlerinnen und Künstler mehr dazu...

Die Hochwasser-Kunst von Karin Brandl wird Weltkultur, wenn Augsburg mit seinem Wasser von der UNESCO-Jury auserwählt wird!


Filz geht mit Seife 

Filz-Kunst in Augsburg soll UNESCO-Weltkulturerbe werden.


Zitat einer historischen öffentlichen Bekanntmachung der Stadt Augsburg:

Vorschriften über das Eisnen in den städtischen Werkkanälen

1. Das Eisnen in den Werkkanälen obliegt den Wasserwerkbesitzern.

2. Bei großer Kälte, rauhen Ost- und Nordwinden, großem Schneefall und plötzlichem Tauwetter ist dem Eisgang ununterbrochene Aufmerksamkeit zuzuwenden; bei starkem Eisgang sind sogleich die Pansterräder und Leerschützen aufzuziehen, die Wasserrechen und die Leerschußöffnungen vom Eise freizuhalten; besonders zur Nachtzeit auch darauf zu achten, dass sich die Rechen und Leerschußöffnungen nicht mit Eis verstopfen.

3. Bei Eisverstopfungen und dadurch verursachtes Anschwellen des Wassers vor dem Werke sind sogleich die nächsten Oberlieger und Anlieger, sowie sämtliche Unterlieger zu verständigen, damit dieselben die geeigneten Vorkehrungen treffen ...

4. Die zum Eisnen nötigen Geräte sind zu beschaffen und in brauchbarem Zustande zu erhalten.

5. Den Anordnungen des städtischen Bauamtspersonals über Wasserführung und Eisnen ist sofort Folge zu leisten.

6. Das mit der Bedienung der Wasserwerke beschäftigte Personal ist auf Einhaltung der Vorschriften Ziff. 2 - 5 fortgesetzt aufmerksam zu machen.

7. Wenn ein Wasserwerkbesitzer die ihm bezüglich des Eisnens oder der Wasserführung obliegenden Arbeiten oder sonstigen Vorkehrungen auszuführen unterläßt, werden dieselben sofort auf Kosten des Säumigen durch das Stadtbauamt ausgeführt. Der schuldige Wasserwerkbesitzer haftet für allen durch seine Unterlassung herbeigeführten Schaden.

8. Muß wegen Wassermangels zeitlich eine Minderung des Wassers in einzelnen Kanälen eintreten, so hat sich jeder Wasserwerksbesitzer den Anordnungen des Stadtbauamtes zu fügen; Beschwerde an den Stadtrat bleibt vorbehalten.

Bemerkung: Eine geregelte Wasserführung sowie die Verhütung von Eisverstopfungen und Überschwemmungen wird durch genaue Einhaltung obiger Vorschriften bedingt.

 


Wie bringen Betreiber von Wasserkraftwerken einen Stadtkanal in Augsburg zum Überlaufen? 

Ganz einfach, indem einer

  • Sicherheitseinrichtungen wie z. B. Leerschuß und Streichwehr so hoch aufbaut, dass das Wasser nicht mehr abgeführt sondern rückgestaut wird
  • im Winter die Wasserkraftanlage einfrieren läßt, was auch zum Rückstau führen kann
  • bei Frostperioden den Leerschuß nicht öffnet und ggf. aus dem Stau geht 

Der Betreiber ist immer verantwortlich, auch wenn Behörden die Augen zudrücken. Übrigens: ein ‘beheizter Leerschütz’ verhindert keine Überschwemmung im Winter. Er vermehrt nur die Ausreden!

Herbeiführen von Überschwemmung ist strafbar gemäß § 313 StGB. Gefährdete Anlieger können Anzeige erstatten! 

Aufstauen kann in Augsburg jeder

Man muß nichts gelernt haben: es braucht keinen Führerschein oder Sachkunde-Nachweis, keine amtliche Prüfung zum Wasserkraftwerksbetrieb. Wohin das führen kann, ist hier zu sehen ....

 


Lokalpolitiker die sich nur um’s Image kümmern, machen vor den wahren Problemen die Augen zu oder sind selbst ein Teil davon.


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